Ankündigung

1998 war es soweit. Im Alter von 16 Jahren erkannte ich, dass mein Problem einen Namen hat und ich damit nicht allein bin. Es dauerte aber doch 12 Jahre bis ich mich dem Problem wirklich stellen konnte. Aber dennoch bin ich damit noch sehr früh dran. Viele Gleichgesinnte stellen sich dem Problem erst nach der ersten Ehe, den ersten Kindern und wenn die Schäfchen scheinbar ins trockene gebracht wurden. Und zerstören sich damit ein bisher rund 40 Jahre währendes Leben.

Ich möchte euch zeigen, dass man erst mit sich selbst ins reine kommen sollte, bevor man andere in den Strudel der Probleme und Depressionen zieht.

Und damit ich in naher Zukunft noch mehr Leser erreiche, wird es in Zukunft mein erstes Buch geben. Ich werde daran nichts verdienen außer das gute Gefühl, vielleicht der einen oder anderen geholfen zu haben. Ich bin für euch da so gut ich kann. Schreibt mir, kommentiert meine Beiträge. Niemand wird ignoriert und noch so abwegige Fragen werden beantwortet.

Eure Jeanette

4 Kommentare
  1. Hermann
    Hermann sagte:

    Hallo Jeanette, sehr schöner Blog,
    Kommentarlos, kann deine Ankündigung nicht stehen gelassen
    werden. Wir wurden früher (bin selbst 45), meist streng und sehr
    konservativ erzogen , es wäre nahezu eine Schande für unsere Eltern auf dem Lande gewesen, Ihr Kind „anders“ aufzuziehen, heute ist sehr viel gesellschaftsfähiger geworden, was damals einfach ein absolutes nogo war, heute ist es schon toll, dass man(n),früher mit sich selbst ins reine kommen kann,
    meist auch vom Umfeld akzeptiert wird; allerdings wird die
    zwischenmenschliche Seite in einer Partnerschaft niemals einfach sein, da der Partner nie weiß, wie sich unser „anders sein“, weiterentwickelt.
    Alles Gute auf deinem tollen Weg

    Antworten
  2. Nana
    Nana sagte:

    „Und zerstören sich damit ein bisher rund 40 Jahre währendes Leben.“

    Das ist aber sehr pauschal ausgedrückt, finde ich. Vielleicht erkennt manch einer erst spät, dass er nicht „ein armer Irrer“ ist, sondern einfach nur mit dem falschen biologischen Geschlecht geboren wurde. Sind Kinder, die von solchen Eltern geboren wurden, ein Fehler? Immerhin: Wenn du als FzM vorher noch ein Kind in die Welt setzt, kannst du trotzdem ein toller Papa sein. Nach einer geschlechtsangleichenden OP ist das mit dem KinderMACHEN und -KRIEGEN so eine Sache… MzF haben es da etwas einfacher, weil Spermien ja konserviert werden können…

    Hast du dir schonmal Gedanken darüber gemacht, ob du mal Kinder (eigene biologische; adoptieren geht ja „immer“) haben möchtest? Ich meine… Vielleicht möchtest du irgendwann ja mal Mutter werden/sein.

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  3. Silke Wagner
    Silke Wagner sagte:

    Transsexualität als Begriff kam mir erst mit 18, durch Arabella am Mittag zu Bewusstsein, wäre fast an einer Portion Spagetthie erstickt. Ich seh alles ein wenig sehr kritisch, daher auch jegliche Diagnose oder aussage die ich sterblicherweise treffe. Kann nur Erfahrungswerte belegen.

    Meine sind das ich früh Anpassungsschwierigkeiten hatte, lebensfroh, gleichzeitig nachdenklich war.
    Die Kids der Alteingesessenen machten es keinem Neuzugezogenen leicht, meine Schulischen Leistungen waren entsprechend, nach einem IQ Test hielt ich es nicht lange auf dem Gymnasium aus… wo ich unbedingt hinwollte. In der Pubertät typische Kompensation, bloss keine Schwäche zeigen… verfügte über kein all zu optimales Umfeld um den ersten Anlauf zu starten (wer bitte?) nachdem ich wusste das ich „nicht allein“ bin, es entsprechende Möglichkeiten gibt…
    scheiterte mit 22 nach, ohne androcur erfolgos gebliebener hrt, nach den Depressionen durch meinen Zivieldienst und einige bittere Enttäuschungen mit 22. Kämpfte bis 2009 gegen etwas das als alles mögliche diagnostiziert wurde, bin froh das ich das, was dagegen an Medikation eingesetzt wurde überlebte… und war 2009 bereit für den nächsten Anlauf.

    Was ich deffintiv sagen kann: Bisher habe ich trotz meinen Befrüchtungen die zu Androcur hatte keinerlei Nebenwirkungen erlebt, Estradiol, Utrogest ebenfalls problemlos vertragen… erlete natürlich wider eine Menge Enttäuschungen, eine davon sorgte dafür das ich quasi den übergang von anderen medikationen zu endorkiner therpaie erlebte. Die letzten drei Jahre könnte ich als aufblühen bezeichnen, wäre es auch mit meiner Karriere aufwärts gegangen… mit dem was ich an privater behandlung vorfinanzieren konnte erlebte ich das viel geht, aber nicht risikofrei ist, auch der laser eines netten prof´s in kombination mit einer emla-salbe Reizungen hervorrufen kann. Ich bin neidisch wenn bei dir tatsache 4 Sitzungen reichen, die Heilbronnerin die nach drei Tagen schon wider im Zimmer rumturnte hatt nach Ihrer 40ten(!) immer noch „nachbügeln“ vor sich.

    Ich kann mir kaum vorstellen das Sie Ihr es nicht schafft das durchzusetzen, wenn Ihr Eurem Nachwuchs ein Nest bieten könnt… gibt wie gesagt viel zu viele schlechtere Gründe die dagegen sprechen, ganz normal sind als Trans. Leichter wird dadurch klar nichts… ausser vielleicht das eigene empfinden.

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