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	<title>Jeanette Rose</title>
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	<description>Transsexuelle, TS, MzF aus Stuttgart</description>
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		<title>Wiedersehen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 17:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisberichte & Gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[Im April 2010, kurz nach meinem Outing, habe ich mir die Haare femininer machen lassen und hatte sie rötlich gefärbt. Damals traf ich auf zwei Mädchen, die mir widerliche Begriffe hinterher riefen. Das war kein schönes Erlebnis. Heute traf ich wieder auf diese zwei Gören. Aber mit dem Unterschied, dass sie mich garnicht wahr nahmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im April 2010, kurz nach meinem Outing, habe ich mir die Haare femininer machen lassen und hatte sie rötlich gefärbt. Damals traf ich auf zwei Mädchen, die mir widerliche Begriffe hinterher riefen. Das war kein schönes Erlebnis.</p>
<p>Heute traf ich wieder auf diese zwei Gören. Aber mit dem Unterschied, dass sie mich garnicht wahr nahmen, obwohl ich ihnen in der Bahn direkt gegenüber stand.</p>
<p>Schön, dass fast zwei Jahre genug Veränderung mit sich gebracht haben um diesen Anfeindungen keine Angriffsfläche mehr zu bieten.</p>
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		<title>Ankündigung</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 12:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[1998 war es soweit. Im Alter von 16 Jahren erkannte ich, dass mein Problem einen Namen hat und ich damit nicht allein bin. Es dauerte aber doch 12 Jahre bis ich mich dem Problem wirklich stellen konnte. Aber dennoch bin ich damit noch sehr früh dran. Viele Gleichgesinnte stellen sich dem Problem erst nach der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1998 war es soweit. Im Alter von 16 Jahren erkannte ich, dass mein Problem einen Namen hat und ich damit nicht allein bin. Es dauerte aber doch 12 Jahre bis ich mich dem Problem wirklich stellen konnte. Aber dennoch bin ich damit noch sehr früh dran. Viele Gleichgesinnte stellen sich dem Problem erst nach der ersten Ehe, den ersten Kindern und wenn die Schäfchen scheinbar ins trockene gebracht wurden. Und zerstören sich damit ein bisher rund 40 Jahre währendes Leben.</p>
<p>Ich möchte euch zeigen, dass man erst mit sich selbst ins reine kommen sollte, bevor man andere in den Strudel der Probleme und Depressionen zieht.</p>
<p>Und damit ich in naher Zukunft noch mehr Leser erreiche, wird es in Zukunft mein erstes Buch geben. Ich werde daran nichts verdienen außer das gute Gefühl, vielleicht der einen oder anderen geholfen zu haben. Ich bin für euch da so gut ich kann. Schreibt mir, kommentiert meine Beiträge. Niemand wird ignoriert und noch so abwegige Fragen werden beantwortet.</p>
<p>Eure Jeanette</p>
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		<title>Fotoepilation</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 19:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisberichte & Gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Freitag den 13. konnte ich nun endlich mit der Fotoepilation anfangen. Hierbei soll mittels Lichtwellen die Haarwurzel dauerhaft geschädigt werden, damit diese keine weiteren Haare wachsen lässt. Ich wurde schon vorweg aus allen Richtungen gewarnt, dass diese Behandlung schmerzhaft sein kann. Also bin ich in weiser Voraussicht zusammen mit meiner Verlobten dort hin und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag den 13. konnte ich nun endlich mit der Fotoepilation anfangen. Hierbei soll mittels Lichtwellen die Haarwurzel dauerhaft geschädigt werden, damit diese keine weiteren Haare wachsen lässt.</p>
<p>Ich wurde schon vorweg aus allen Richtungen gewarnt, dass diese Behandlung schmerzhaft sein kann. Also bin ich in weiser Voraussicht zusammen mit meiner Verlobten dort hin und ließ mich für den Tag krank schreiben. Aber das es so heftig sein würde hab ich nicht erwartet.</p>
<p>Ich hab mich beim Arzt auf die Liege gelegt und bekam ein transparentes Gel auf die Gesichtshaut aufgetragen. Auch der Hals wurde bedacht. Dann musste ich eine grüne Brille aufsetzen bevor es los gehen konnte. Der Blitzlichtkopf hat etwa die Größe eines Rasierkopf. Der Arzt setzte ihn auf die Haut und löste aus. Trotz geschlossener Augen und der Brille blitzt es rot auf. Und dann kommt der Schmerz. Ich musste alle 10 Auslöser nach einer Verschnaufpause fragen, da ich vor Schmerzen nass geschwitzt war und mir die Tränen liefen.</p>
<p>Als der Arzt endlich seine 45 Schüsse abgegeben hat, fühlte ich mich wie zusammengeschlagen. Ich wankte aus dem Behandlungszimmer direkt auf die Toilette um das Gel los zu werden und um Sonnencreme aufzutragen.</p>
<p>Selbst Stunden nach der Behandlung hielten die Schmerzen und auch der Gestank von verbranntem Haar an. Ich hatte den ganzen restlichen Tag ein unerträgliches Übelkeitsgefühl.</p>
<p>Ich schreibe diese Zeilen am 16. Januar und es tut immer noch weh. Meine Haut sieht aus wie zu schlimmsten Agne-zeiten. Rasieren tut höllisch weh. Überall habe ich kleine Pusteln bekommen. Und selbst 3 Tage nach der Behandlungen sieht man noch die Streifen, wo der Lichtkopf aufgesetzt wurde.</p>
<p>Diese Behandlung muss ich jetzt erstmal 12 mal im Abstand von 3-4 Wochen ertragen.</p>
<p>Zum Glück soll es mit der Zeit leichter werden. Die Schmerzen und die Hitze werden schliesslich von den dunklen Haaren in der Haut angenommen und vermittelt. Um so weniger Haare um so weniger Hitze kann vermittelt werden.</p>
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		<title>2012-01-05</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 00:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilderserie Veränderungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein neues Passbild]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein neues Passbild</p>
<p><img class="size-medium wp-image-1035 alignleft" title="Passbild 2012-01-05" src="http://www.jeanette-rose.de/wp-content/uploads/2012/01/Passbild_768-228x300.jpg" alt="" width="228" height="300" /></p>
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		<title>Dezember 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 21:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem sich meine Endokrinologin über 6 Wochen Zeit gelassen hat, soll der Kostenvoranschlag nun endlich bei der Krankenkasse eingegangen sein. Informiert wurde ich darüber allerdings noch nicht. Der Antrag zur Geschlechtsangleichenden OP wurde von der Krankenkasse mit einer Forderung nach allen nur erdenklichen Unterlagen gedankt. Neben meinen beiden Gutachten wollen sie Bestätigungen all meiner Ärzte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich meine Endokrinologin über 6 Wochen Zeit gelassen hat, soll der Kostenvoranschlag nun endlich bei der Krankenkasse eingegangen sein. Informiert wurde ich darüber allerdings noch nicht.</p>
<p>Der Antrag zur Geschlechtsangleichenden OP wurde von der Krankenkasse mit einer Forderung nach allen nur erdenklichen Unterlagen gedankt. Neben meinen beiden Gutachten wollen sie Bestätigungen all meiner Ärzte, das die OP nötig sei. Dazu soll ich einen Aufsatz schreiben, der beschreibt, wie mein Leben gerade so läuft, inklusive sozialen Verhältnissen zur Arbeit, Freunden und Familie.</p>
<p>Zur Personenstandsänderung muss ich anfang Februar mich noch einmal der Richterin im Amtsgericht Stuttgart stellen, obwohl die mich bereits kennt.</p>
<p>Ich verliere durch diese ganze Ämterschinderei so viel Zeit von meinem Leben, dass ich doch eigentlich nach fast 30 endlich mal genießen können sollte.</p>
<p>Und als krönenden Abschluss des Jahres wurde ich in meinem Lieblingsclub von einem Angestellten der Damentoilette verwiesen, da ich dort ja nichts zu suchen habe.</p>
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		<title>Hilfestellungen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 13:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem sich gerade die dunkle Jahreszeit ankündigt und sich damit die depressiven Emails mit Fragen nach Informationen und meinem Werdegang häufen habe ich angefangen, die typischen, sich immer wiederholenden Fragen in einem Fragenkatalog zu beantworten. Unter Hilfestellungen findet ihr einige Themen die euch die meisten Fragen beantworten sollen. Folgende Themen sind bereits veröffentlicht: Die ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich gerade die dunkle Jahreszeit ankündigt und sich damit die depressiven Emails mit Fragen nach Informationen und meinem Werdegang häufen habe ich angefangen, die typischen, sich immer wiederholenden Fragen in einem Fragenkatalog zu beantworten. Unter <a title="Hilfestellungen" href="http://www.jeanette-rose.de/hilfestellungen/">Hilfestellungen</a> findet ihr einige Themen die euch die meisten Fragen beantworten sollen.</p>
<p>Folgende Themen sind bereits veröffentlicht:</p>
<ul>
<li><a title="Erste Schritte" href="http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/erste-schritte/">Die ersten Schritte</a></li>
<li><a title="Wo gibts Infos" href="http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/wo-gibts-infos/">Wo gibt es Infos</a></li>
<li><a title="Ärzte finden" href="http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/arzte-finden/">Ärzte finden</a></li>
<li><a title="Medikamente" href="http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/medikamente-2/">Medikamente</a></li>
<li><a title="Das Outing" href="http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/das-outing/">Das Outing</a></li>
<li><a title="neuer Name" href="http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/neuer-name/">neuer Name</a></li>
<li><a title="Outing im Job" href="http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/outing-im-job/">Outing im Job</a></li>
<li><a title="Die eigene Stimme" href="http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/die-eigenestimme/">die eigene Stimme</a></li>
<li><a title="Kleidung im Alltag" href="http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/kleidung-im-alltag/">Kleidung im Alltag</a></li>
<li><a title="Ausgehen" href="http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/ausgehen/">Ausgehen</a></li>
</ul>
<div>Ich hoffe euch ist damit geholfen und die Schüchternen, die bisher nicht wagten direkt zu fragen, kommen so nun doch an die benötigten Infos.</div>
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		<title>TransidentX</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 14:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbsthilfegruppen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stuttgart]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Selbsthilfegruppe aus Stuttgart.</p>
<p><a href="http://www.transidentx.de/" target="_blank">Zur Selbsthilfegruppe</a></p>
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		<title>Viva TS</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 14:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbsthilfegruppen]]></category>

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		<description><![CDATA[München]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Selbsthilfegruppe aus München.</p>
<p><a href="http://www.vivats.de/" target="_blank">Zur Selbsthilfegruppe</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Transtalk</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 14:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbsthilfegruppen]]></category>

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		<description><![CDATA[Karlsruhe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Selbsthilfegruppe für den Bereich um Karlsruhe.</p>
<p><a href="http://www.transtalk.de/" target="_blank">Zur Selbsthilfegruppe</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rhein-Neckar Dreieck</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 14:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbsthilfegruppen]]></category>

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		<description><![CDATA[Rhein-Neckar Dreieck, Mannheim, Heidelberg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Selbsthilfegruppe für das Rhein-Neckar Dreieck mit einem Zugsgebiet für Mannheim, Lu und Heidelberg.</p>
<p><a href="http://www.transsexuelle-heidelberg.de" target="_blank">Zur Selbsthilfegruppe</a></p>
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		<title>Erste Schritte</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 21:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfestellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Womit fängt man am besten an?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da du auf meine Webseite gefunden hast, bist du bereits auf der Suche nach Informationen zum Thema Transsexualität. Den ersten Schritt hast du also schon getan.</p>
<p>Wenn dich das Thema selbst betrifft, hör nicht auf nach Infos zu graben. Quäl dich nicht Jahrzehnte lang damit zu grübeln und zu unterdrücken. Mach jetzt sofort den Schritt und hol dir Hilfe. Aus dem Netz, von Selbsthilfegruppen, von Freunden oder der Krankenkasse. Es bringt absolut nichts das Thema zu verdrängen wenn es einmal aufgekommen ist. Es wird einen das restliche Leben verfolgen und kann einen zerstören.</p>
<p>Selbst wenn das Gefühl &#8220;irgendwas ist falsch&#8221; erst in der Pubertät auftritt, kümmre dich sofort darum. Lass dir helfen und geh zum Psychologen. Das klingt spießig und man will nicht &#8220;der verrückte der zum Psycho geht&#8221; sein aber was kümmert einen schon was andere sagen wenn in dir selbst die Stimme immer lauter wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wo gibts Infos</title>
		<link>http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/wo-gibts-infos/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 20:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfestellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Informationsquellen gibt es abseits vom Internet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du bist auf meiner Webseite gekommen, also muss ich wohl nicht mehr erklären das eine Internetsuche sehr ergiebig sein kann. Aber leider ist gerade bei so einem Nieschenthema, das oft mit Drag oder Fetisch gleichgesetzt wird, die Information, die einen wirklich weiter helfen rar gesät.</p>
<h2>Selbsthilfegruppen</h2>
<p>Aber nicht nur das Internet hilft weiter. Ich kann ganz besonders jedem, der wirklich Hilfe sucht empfehlen, bei einer Selbsthilfegruppe vorstellig zu werden. Dabei ist das nicht so spießig wie es klingt. Oft werden Workshops oder Vorträge geboten, die Details aufzeigen sollen. Wem das zu formel ist, sollte schauen, ob die selbe Gruppe auch einen Stammtisch in einem Restaurant anbietet. Hier kann in angenehmen Ambiente sich ganz zwanglos unterhalten werden. Außerdem kann man gerne in die Runde seine Fragen los werden. Es ist eigentlich immer eine Person da, die die Gruppe leitet und entsprechend zu fast jeder Frage Auskunft geben kann. Hier fällt es auch schüchterneren Charakteren leichter seine Fragen los zu werden als in einem sterilen Vortragsraum.</p>
<p>Einige <a title="Selbsthilfegruppen" href="http://www.jeanette-rose.de/hilfestellungen/selbsthilfegruppen/">Selbsthilfegruppen habe ich hier verlinkt</a>.</p>
<h2>Krankenkasse</h2>
<p>Man glaubt es kaum aber die Krankenkasse ist nicht nur dafür da eure Medikamente zu bezahlen sondern ist auch eine Anlaufstelle für Informationen. Hier könnt ihr Informationen über versierte Ärzte, Psychologen und manchmal sogar Selbsthilfegruppen erfragen. Besonders bei der Suche nach Ärzten, die sich mit dem Thema auskennen oder bestimmte Behandlungsmethoden anbieten kann die Krankenkasse helfen, da sie meist ein Verzeichnis über diese Themen führt.</p>
<h2>Telefoninfo</h2>
<p>Wer nicht bei der eigenen Krankenkasse mit dem Thema durch die Tür fallen will, kann Informationen darüber, welcher Arzt welche Methode praktiziert oder sich mit bestimmten Themen auskennt, auch bei einer Hotline erfragen. Diese nennt sich in Deutschland (Baden-Württemberg) <a href="http://www.kvbawue.de/buerger/patiententelefon_medcall/" target="_blank">Medcall</a></p>
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		<title>Ärzte finden</title>
		<link>http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/arzte-finden/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 19:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfestellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht einen wirklich guten Arzt aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ihr wie unter &#8220;<a title="Wo gibts Infos" href="http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/wo-gibts-infos/">Wo gibts Infos</a>&#8221; beschrieben zwar fündig geworden seid, aber doch noch nicht zufrieden seid fängt die mühsame Suche nach &#8220;guten&#8221; Ärzten an. Denn Arzt ist nunmal nicht gleich Arzt.</p>
<p>Hierbei kann ich nur empfehlen die Vorschläge der Selbsthilfegruppe und Ihrer Mitglieder zu beachten. Wenn mehr als eine Patientin von einem Arzt abrät, lasst es dann dort auch bleiben. Nehmt lieber in kauf für einen Besuch eine Stunde Bummelbahn zu fahren als dass ihr euch Jahrelang mit jemandem quält, der euch nicht versteht und es auch nicht will. Schließlich wollt ihr all das schnell hinter euch lassen und anfangen zu leben. Es gibt leider zu viele Ärzte die uns als Versuchskaninchen missbrauchen um Medikamente oder ihre verquere Form von Psychoanalyse an euch auszuprobieren.</p>
<p>Und wenn ihr einen Arzt besucht und es fühlt sich komisch an, berichtet in der Gruppe davon oder Recherchiert über diese Person im Internet. Oftmals kommen dabei Informationen zu tage an die man beim besten Willen nie gedacht hätte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Medikamente</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 18:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfestellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist bei Medikamenten zu beachten und wie wirken sie?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin keine Ärztin und kann hier keine verbindlichen Informationen weiter geben. Ich möchte nur Anhaltspunkte vermitteln. Bei Konkreten Fragen wende dich bitte an deinen Arzt.</p>
<h2>Warnung, bitte beachten</h2>
<p>Wie bei Allem, was der Arzt sagt sollte gerade bei so schwerwiegenden Medikamenten wie Hormonen und Hormonblockern strickt darauf geachtet werden, sich an die Medikation des Arztes zu halten. Über oder Unterdosen können schnell zu unerwarteten Nebenwirkungen führen die im schlimmsten Fall dazu führen können, dass die gesamte Therapie dauerhaft abgebrochen werden muss. Gerade Hormonblocker sind, über lange Zeit oder in hohen Dosen eingenommen, Medikamente, die schwere Schäden an Leber und Niere hinterlassen können. Also unbedingt beachten, was der eigene Arzt rät.</p>
<h2>Testosteronblocker</h2>
<p>Der männliche Körper wird maßgeblich durch Testosteron gebaut und gesteuert. Es führt zu Muskelaufbau, frühem Haarausfall und unterdrückt weiche Emotionen. Dafür fördert es harte Emotionen.</p>
<p>Wird ein Testosteronblocker verabreicht, verändert sich der Körper sehr deutlich. Manche Reaktionen treten recht schnell auf, manche brauchen Monate bis man eine Veränderung wahrnimmt.</p>
<ul>
<li>Je nach Größe der vorhandener Muskeln kann es zu starkem Muskelschwund kommen. Damit einher geht eine Verringerung der Konfektionsgröße, besonders an den Schultern.</li>
<li>Muskelschwund sorgt auch für ein verändertes Wärmeempfinden.</li>
<li>Emotional wird man weicher und empfindsamer für die Emotionen anderer.</li>
<li>Haarwachstum auf dem Kopf verstärkt sich. Es kann sogar dazu kommen das kahle Stellen wieder zuwachsen.</li>
</ul>
<h2>Östrogene</h2>
<p>Weibliche Hormone können über unterschiedliche Form in den Körper gelangen. Es kann als Gel, Tabletten oder auch als monatliche Spritze verabreicht werden. Wenn das Testosteron gedrückt wird, hat Östrogen die Möglichkeit zu wirken. Es ist immer so, das Testosteron vor Östrogenen wirkt und diese verdrängt.</p>
<p>Östrogene führen zu einer Verweiblichung des Körpers.</p>
<ul>
<li>Die Haut wird weicher und die Poren der Haut werden kleiner</li>
<li>Es kommt zu einem langsamen Brustaufbau, der zumeist in Schüben sichtbar wird. Die brust wächst nicht so schnell wie bei jugendlichen Mädchen in der Pubertät, da diese in der Zeit deutlich mehr Östrogen erhalten als üblicherweise verschrieben wird.</li>
<li>Fett wird anders angelagert. Vorhandenes Fett wird nicht verschoben aber neues wird vermehrt an den Oberschenkeln platziert.</li>
</ul>
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		<title>Das Outing</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 17:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfestellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stell dich der Öffentlichkeit]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das Thema konkret wird und du wirklich das Gefühl hast im falschen Körper zu stecken wird es Zeit Freunde einzuweihen. In den meisten fällen haben die das längst geahnt. Die weiblichen Artgenossen haben ein Gespür dafür zu merken, wenn sich ein Mensch verstellt oder versucht seine wahren Gefühl zu verstecken.</p>
<p>Am besten ist es, man fängt mit den vertrautesten Personen an. Dies müssen nicht zwangsläufig die Eltern oder Geschwister sein. Der beste Freund oder Freundin mit dem man schon viel durchgemacht hat ist der beste Anfang. An einem ruhigen Abend solltet ihr ungestört von anderen Personen oder anderen Medien wie dem Fernseher sein. Sorg dafür das dir die ungeteilte Aufmerksamkeit zuteil wird. Dann kannst du das Gespräch beginnen. Fall aber nicht unbedingt mit der Tür ins Haus aber rede nicht ewig um das Thema herum sonst verfliegt womöglich die Aufmerksamkeit deines Gegenübers.</p>
<p>Versuche zu vermitteln wie lang du schon das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt, das du dich schon Jahre damit auseinander setzt und dich ausgiebig informiert hast. Erst dann offenbare das eigentliche Problem. Der Begriff &#8220;transsexuell&#8221; ist inzwischen von den Medien zu sehr verwaschen worden, das er erstmal nicht verwendet werden sollte. Versuch es eher als &#8220;im falschen Körper geboren&#8221; zu umschreiben. Das ist allgemein leichter zu verstehen und ruft keine Assoziationen von Transvestiten und Gedanken an Fetisch hervor.</p>
<p>Warte die Reaktion ab, sie wird dich in den meisten Fällen verblüffen denn wie gesagt, die engsten Freunde wissen von einem oft mehr als man ahnt.</p>
<p>Falls die Reaktion wieder erwarten überraschend negativ ausfällt sollte man dem Gegenüber Zeit geben sich damit zu befassen. Oft haben die Medien ein falsches Bild in den Köpfen der Menschen hinterlassen. Aber auch religiöse Hintergründe können eine negative Reaktion auslösen. Bedräng die Person nicht, halte dich zurück und gib ihr Zeit. Wenn du dich nicht getäuscht hast diese person als deinen Engsten Freund zu wählen wird dieser irgendwann von allein auf dich zukommen, Fragen stellen und dann doch den Menschen in dir sehen.</p>
<h2>Die Eltern</h2>
<p>Die Eltern sind die am nächsten stehenden Personen und oft wissen sie von einem doch am wenigsten. Beim Outing bei den Eltern ist besonders behutsam vorzugehen. Diese Menschen kennen einen nunmal am längsten und zwar so, wie man von ihnen geboren und aufgezogen wurde. Offenbarungen der Mutter gegenüber führen leider sehr häufig zu Selbstzweifeln. &#8220;Was hab ich falsch gemacht&#8221; fragt sich dabei die Mutter. Hier kann man diese sehr einfach abholen. Die Forschung zu dem Thema hat ergeben, das das festlegen des Geschlechtes in der 9. Schwangerschaftswoche erfolgt wobei Gehirn und Körper separate Signale erhalten. Wenn diese voneinander abweichen kommt es zur Transsexualität. Daran kann danach keine Mutter und keine Erziehung mehr was richten.</p>
<p>Lass deinem Gegenüber Zeit zu verstehen und sich darauf einzulassen. Und selbst wenn nur von &#8220;das ist nur so eine Phase&#8221; gesprochen wird werden sie mit der Zeit einsehen, dass du ein Mensch im falschen Körper bist der jede Hilfe braucht, die er kriegen kann.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>neuer Name</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 16:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfestellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn du dich selbst neu erfindest]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens wenn man versucht die ersten Schritte im gegengeschlechtlichen Alltag zu machen, sollte man sich über einen neuen Namen Gedanken machen. Man kann schliesslich immer und überall neue Bekanntschaften machen, besonders wenn man, vor allem am Anfang, noch als Kuriosität in den Strassen gesehen wird. Wenn man dann nach dem Namen gefragt wird sollte man auch einen auf den Lippen haben.</p>
<p>Aber hier beginnt die Schwierigkeit sich selbst einen Namen auszusuchen.</p>
<p>Ich rate absolut davon ab einen Namen zu wählen, der gerade beliebt ist und den man einfach nur schön findet. Schliesslich wird der eigene Name bei der Geburt vergeben und nicht 20 oder mehr Jahre später. Da man längst dieser Zeit entwachsen ist, weiß man aber oft nicht welche Namen zu der Zeit der eigenen Geburt üblich waren. Zum Glück kann hier das Internet aushelfen.</p>
<p>Auf der Webseite <a href="http://www.beliebte-vornamen.de/755-beliebte.htm" target="_blank">beliebte-vornamen.de</a> kann man einsehen welche Namen in welcher Region von Deutschland in welchen Jahren besonders beliebt waren.</p>
<p>Außerdem empfehle ich den ursprünglichen Name, den einem die eigenen Eltern gegeben haben, als Grundlage der Namenswahl zu verwenden. Oft kann aus einem männlichen Namen ganz bequem ein weiblicher gemacht werden. Da dies aber nicht immer geht, kann man auch der zweite Vorname verwenden. Alternativ kann auch ein Name gewählt werden, der mit dem selben Anfangsbuchstaben beginnt.</p>
<p>Natürlich bleibt die Wahl einem selbst überlassen aber ein allzu skurriler Name wird oft als Künstlername wahrgenommen und provoziert Nachfragen nach dem wirklichen Namen.</p>
<p>Und zuletzt hat man auch das Glück sich einen Namen auswählen zu können, der auch zu einem selbst passt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Outing im Job</title>
		<link>http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/outing-im-job/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 15:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfestellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was sagen wohl die Kollegen dazu? Finde es heraus! Aber gewusst wie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun wird es ernst. Mit dem Outing im Beruf öffnet man sich nicht mehr nur den engsten Freunden und Verwandten sondern eben allen im eigenen Betrieb und dessen Kunden. Man offenbart sich und sein &#8220;Problem&#8221; vor Menschen die völlig unerwartet reagieren können und werden. Darum ist es hier ganz besonders wichtig vorauszuplanen, abzuwägen und vor allem, ganz wichtig, hundertprozentig hinter der eigenen Sache zu stehen. Bröckelt das Selbstbild, wirkt man sofort unglaubhaft und man wandert in der Wahrnehmung der Menschen von &#8220;ein Mensch auf dem Weg zur Lösung seines Problems&#8221; zu &#8220;Perverser, der nicht weiß was er will&#8221;. Das darf auf keinen Fall passieren.</p>
<p>Bei den Arbeitskollegen, die man auch privat gerne trifft fällt das Outing leichter. Diese Kollegen können dann vielleicht für einen selbst einschätzen, wie weitere Kollegen reagieren könnten. Bevor es aber zu viele wissen sollte die Geschäftsleitung oder zumindest die Abteilungsleiter informiert werden. Mit deren Hilfe kann dann eine unauffällige Besprechung einberufen werden, in der man sich vor allen Mitarbeitern erklärt.</p>
<p>Für dieses große Outing legt man sich am besten einen Spickzettel parat, damit man die wichtigsten Floskeln nicht vergisst. Auch hier sollte man weniger die negativ behafteten Fachbegriffe verwenden sondern eher in Bildern, von &#8220;geboren im falschen Körper&#8221; sprechen. Das ist leichter zu verstehen und verhindert negative Assoziationen.</p>
<p>Hier mein Spickzettel vom 6. April 2010:</p>
<blockquote><p>Der eine oder andere hat&#8217;s vielleicht schon mitbekommen dass sich bei mir sei Anfang des Jahres etwas verändert hat. Michael meinte ich klae den Frauen ihre Halstücher, anderen sind meine Ohrringe und Fingernägel aufgefallen. Jürgen meinte mal ich wirke wie ein schüchterner, verklemmter Junge der mit seinen Geistern noch nicht im reinen ist.</p>
<p>Genau das ist das Thema</p>
<p>ich habe schon immer gewusst das mit mir was nicht stimmt. Ich hab mich so wie ich bin nie wohl gefühlt. Erst mit 16 habe ich herausgefunden, was mein Problem ist. Die Konsequenzen daraus haben mich so erschreckt, dass ich die letzten 12 Jahre versucht habe es zu verdrängen. Damit ist aber jetzt schluss.</p>
<p>Ich fühle mich im falschen Körper geboren. Ich denke für mich, dass ich weiblich empfinde und hab deshalb angefangen mich mehr meinen Gefühlen entsprechend zu geben und zu kleiden. Ich kann es einfach nicht mehr verdrängen.</p>
<p>Um das Problem beim Namen zu nennen, ich bin transsexuell und in kürze ganze ich an weibliche Hormone zu nehmen um langsam zur Frau zu werden.</p>
<p>Dass ist sicher nicht für Jeden leicht zu verstehen warum ich das für mich tun muss, aber ich hoffe ihr helft mir mich in die neue Rolle einzuffinden.</p>
<p>Es werden euch also demnächst immer mehr Dinge an mir auffallen und damit es keine Gerüchte durch Unwissenheit gibt wollte ich euch heute einweihen. Ich werde immer mehr weiblich gekleidet im Büro auftauchen bis ich irgendwann komplett als Frau leben kann.</p>
<p>Damit das Gesamtbild stimmt, habe ich für mich einen neuen weiblichen namen gewählt und fände es sehr nett wenn ihr mich dann mit &#8220;Jeanette&#8221; ansprechen würdet.</p>
<p>Mir ist klar dass das für euch eine ziemlich komische Situation sein muss und wenn ihr dazu Fragen habt dann wäre jetzt der Zeitpunkt dafür&#8230;</p></blockquote>
<p>Nach diesem Monolog sollte mit nicht all zu vielen Reaktionen gerechnet werden, da die meisten Kollegen mit einer Mischung aus Überraschung, Verwunderung und Überforderung zu kämpfen haben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die eigene Stimme</title>
		<link>http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/die-eigenestimme/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 14:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfestellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie klingt man gegengeschlechtlich?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die eigene Stimme ist eines der wenigen Merkmale, die sich nicht so leicht verweiblichen lässt. Aber gerade am Telefon hat man als transidenter Mensch regelmäßig mit der unpassenden Stimme zu kämpfen. &#8220;Hallo Herr xy, ich hätte gern Ihre Frau gesprochen&#8221;, &#8220;die ist bereits dran&#8221;, &#8220;oh, tut mir leid&#8221; sind immer wiederkehrende Gesprächsfetzen, die einem gerne auch den Tag vermiesen können.</p>
<p>Bevor man auf den Trichter kommt, die eigene Stimme ist falsch und muss korrigiert werden, sollte mit hochwertigem Gerät geprüft werden, wie die eigene Stimme sich wirklich anhört. Man hört sich selbst schliesslich völlig anders als man wirklich beim Gegenüber ankommt. Dabei ist es wichtig hochwertige Hardware und Mikrofone zu verwenden, da viele Audiogeräte nur bestimmte Frequenzen aufzeichnen und wiedergeben. Dadurch klingt die Stimme vom band anders als sie eigentlich währe.</p>
<p>Ist die Stimme markant unpassend muss aber nicht direkt zum Messer gegriffen werden. Stimm-training kann bei regelmäßigem Training wahre Wunder wirken. Allerdings muss sehr konsequent jeden Tag geübt und die Stimmbänder aufgewärmt werden. Andernfalls fällt man schnell zur alten Stimme zurück.</p>
<p>Per Operation lassen sich die Stimmbänder auch anpassen. Dies ist aber mit einem sehr hohen Risiko verbunden, dass die Stimme danach komplett versaut ist.</p>
<p>Man sollte sich zuletzt aber auch darüber klar sein, das es genug Frauen mit tiefer Stimme gibt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kleidung im Alltag</title>
		<link>http://www.jeanette-rose.de/2011/12/01/kleidung-im-alltag/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 13:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfestellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was zieht Frau bloß an? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleidung machen Leute. Das sagten nicht nur unsere Eltern sondern gilt heute mehr denn je.</p>
<p>Als Frau, geboren im falschen Körper hat man es je nach den gegebenen Voraussetzungen nicht leicht. Männliche Körper sind größer und mit einer breiteren Schulter ausgestattet. Der Kopf ist auch proportional größer. Dazu kommen besonders große Füße, Hände und das vollständige Fehlen von den markanten Rundungen wie Taille, Hüfte und Brust.</p>
<p>Trotz Medikamente darf man sich nunmal nichts vormachen. Die Brust wächst und die Muskeln werden weniger aber davon bekommt ein männlicher Körper noch lang keine Hüfte oder Taille.</p>
<p>Also ist man gut beraten sich sehr genau zu überlegen was man wie anzieht um diese ganzen Makel zu kaschieren.</p>
<p>Am besten ist, man geht zu einer Typberatung oder macht selbige über das Internet. Dadurch erfährt man das Farbschema, das am besten zu einem passt. Außerdem kann durch die richtige Farbwahl bei Oberteil und Unterteil kaschiert werden. Hat man zum beispiel zu viel Kreuz aber zu wenig Hüfte, üblicherweise als V-Typ bezeichnet) sollte man oben rum dunkler und unten herum heller tragen. Dunkel trägt nicht so sehr auf und helle Farben heben hervor und lassen dadurch die Hüfte mehr erscheinen als eigentlich vorhanden währe.</p>
<p>Und welcher ist mein Style?</p>
<p>Es gibt im wesentlichen folgende Styles:</p>
<ul>
<li>sportlich</li>
<li>elegant</li>
<li>casual</li>
<li>business</li>
<li>feierlich</li>
<li>party</li>
</ul>
<div>Dabei sind aber nur elegant, casual und business für den Arbeitsalltag geeignet. Die restlichen Styles kann man zu einer Feier, auf Partys im Nachtleben oder für hobby tragen aber machen sich nicht gut im Alltag und führen nur dazu zu sehr aufzufallen.</div>
<div>Kleidung soll im Alltag nur kleiden aber man will damit nicht auffallen. Wenn man besonders chic gekleidet in der Stadt auffällt, schauen die Menschen genauer hin und dann fällt ihnen womöglich auch mehr auf als man eigentlich preis geben wollte.</div>
<div>Wer sich im Alltagsleben noch nicht sicher fühlt, sollte auf keinen Fall einen Rock tragen. Egal wie lang, Männer gucken immer den Röcken hinterher. Zu viele Blicke führen schnell zu Unsicherheit und das merken die Beobachter und gucken erstrecht genauer.</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ausgehen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 12:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfestellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Clubs, Party machen. Aber wo?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo kann man als transsexueller Mensch ausgehen? Überall hin wo jeder andere Mensch auch hin geht! Wer sich selbst als Fetischist siehst oder sich selbst einschenken will kann gerne in Schwul-Lesbisch-orientierte Clubs und Bars gehen. Aber wer sich als Mensch sieht kann hingegen wo auch immer es Spaß macht. </p>
<p>Schränk dich nicht ein! Lebe!</p>
<p>Natürlich sollte man dennoch aufpassen welche Gesellschaftskreise wo kursieren. Arabisch oder rechts orientierte Clubs sind nichts für uns.</p>
<p>Auch ist der arabische Raum als Urlaubsziel zu meiden. Dubai zum Beispiel lassen Transgender gar nicht erst einreisen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>November 2011</title>
		<link>http://www.jeanette-rose.de/2011/11/30/november-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 21:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Epilation]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenvoranschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkasse]]></category>
		<category><![CDATA[OP]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Zugeständnis meiner Kasse zur Epilation setzte eine Recherche voraus, dass diese veraltete Methode auch wirklich nicht mehr zu haben ist. Jetzt hab ich nen Kostenvoranschlag meiner Ärztin zur Blitzlichttherapie beantragt, aber auch die lassen sich zeit und wissen nach 3 Wochen nichts mehr davon. Der Antrag zur Geschlechtsangleichenden OP und die von der Kasse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Zugeständnis meiner Kasse zur Epilation setzte eine Recherche voraus, dass diese veraltete Methode auch wirklich nicht mehr zu haben ist. Jetzt hab ich nen Kostenvoranschlag meiner Ärztin zur Blitzlichttherapie beantragt, aber auch die lassen sich zeit und wissen nach 3 Wochen nichts mehr davon. </p>
<p>Der Antrag zur Geschlechtsangleichenden OP und die von der Kasse angeforderten Daten zu meiner Hormontherapie sind nun beim Technischen Dienst der Krankenkasse. </p>
<p>Außerdem ist mein Antrag auf Personenstandsänderung auch bereits bei der Richterin. Vielleicht werd ich ja doch noch bald vor dem Gesetz zur Frau. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>600 Tage</title>
		<link>http://www.jeanette-rose.de/2011/11/26/600-tage/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 16:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisberichte & Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit genau 600 Tagen lebe ich nun vollwertig als Frau in der Gesellschaft. Meiner Wahrnehmung nach fällt kaum jemandem noch auf das nicht alles ist wie es scheint. Ich hab den Zähler für die Lebenstage damals eingerichtet um mir selbst zu zeigen was ich schon geschafft habe. Nun kann es kaum noch besser werden. Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit genau 600 Tagen lebe ich nun vollwertig als Frau in der Gesellschaft. Meiner Wahrnehmung nach fällt kaum jemandem noch auf das nicht alles ist wie es scheint. Ich hab den Zähler für die Lebenstage damals eingerichtet um mir selbst zu zeigen was ich schon geschafft habe. Nun kann es kaum noch besser werden. Wie lang soll ich noch zählen? Wie lang muss ich mir noch vorhalten was ich geschafft habe und was noch vor mir liegt? </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Oktober 2011</title>
		<link>http://www.jeanette-rose.de/2011/10/31/oktober-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 21:50:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Dekolletee]]></category>
		<category><![CDATA[Epilation]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Narben]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Technische Dienst der Krankenkasse hat endlich geantwortet. Er hat Gesichtsepilation genehmigt, Dekolletee allerdings nicht. Braucht Frau ja nicht. Außerdem haben sie eine Methode genehmigt die Narbenbildung fördert und total veraltet ist, so das es gar keine Praxis gibt, die das überhaupt noch anbieten würden. Klasse das die Krankenkasse auf einem solchen Stand ist, dass sie Methoden von vor 15 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Technische Dienst der Krankenkasse hat endlich geantwortet. Er hat Gesichtsepilation genehmigt, Dekolletee allerdings nicht. Braucht Frau ja nicht. Außerdem haben sie eine Methode genehmigt die Narbenbildung fördert und total veraltet ist, so das es gar keine Praxis gibt, die das überhaupt noch anbieten würden. Klasse das die Krankenkasse auf einem solchen Stand ist, dass sie Methoden von vor 15 Jahren anbieten, die es auf dem Markt überhaupt nicht mehr gibt.</p>
<p>Frei nach der Devise, wie zahlen das zwar, aber du bekommst von uns nur das aller schlechteste. Sollte mir langsam überlegen ob mir meine Gesundheit nicht doch so viel wert ist, dass ich mich selbst darum kümmere. Was hilft es mir wenn der Bart weg ist aber ich dafür mit Narben übersäte Wangen habe.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Transsexualität (TS)</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 20:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Transsexualität ist die Psychische/Seelische Diskrepanz zwischen dem Angeboren und dem gefühlten Geschlecht. Viele Transsexuelle Mann zur Frau (MzF) oder Frau zu Mann (FzM) gehen darum den Weg der Hormonbehandlung die mit der Geschlechtsangelichenden OP ihren Höhepunkt finden kann, aber nicht muss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Transsexualität ist die Psychische/Seelische Diskrepanz zwischen dem Angeboren und dem gefühlten Geschlecht. Viele Transsexuelle Mann zur Frau (MzF) oder Frau zu Mann (FzM) gehen darum den Weg der Hormonbehandlung die mit der Geschlechtsangelichenden OP ihren Höhepunkt finden kann, aber nicht muss.</p>
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		<title>Estradiol (Gynokardin)</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 20:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>

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		<description><![CDATA[Medikament, Östrogengel (weibliche Hormone)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medikament, Östrogengel (weibliche Hormone)</p>
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		<title>Cyproteronacetat (Androcur)</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 20:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Medikament, starker Testosteronblocker; Nebenwirkungen: Depressionen, Müdigkeit, Wasserleinlagerungen, beschleunigtes Haarwachstum]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medikament, starker Testosteronblocker;</p>
<p>Nebenwirkungen: Depressionen, Müdigkeit, Wasserleinlagerungen, beschleunigtes Haarwachstum</p>
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		<title>Gutachten</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 20:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>

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		<description><![CDATA[Um in Deutschland den eigenen Vornamen nach §1 TSG ändern zu können, werden zwei unabhängige Gutachten verlangt. Dazu werden jeweils eines bei einem Psychologen gemacht, der nicht bereits die eigene Betreuung übernommen hat. Das Gutachten kann natürlich nicht klären ob eine Transsexualität vorliegt. Es ist vielmehr dazu da, zu klären ob eine sonstige Stören wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um in Deutschland den eigenen Vornamen nach §1 TSG ändern zu können, werden zwei unabhängige Gutachten verlangt. Dazu werden jeweils eines bei einem Psychologen gemacht, der nicht bereits die eigene Betreuung übernommen hat. Das Gutachten kann natürlich nicht klären ob eine Transsexualität vorliegt. Es ist vielmehr dazu da, zu klären ob eine sonstige Stören wie z.B. Schizophrenität vorliegt. In zwischen 1,5 und 3 Stunden wird ein ca. 6-Seitiges Gutachten zusammengefasst, welches direkt an das Gericht geht.</p>
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		<title>Die Geschichte mit meinem Vermieter (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 18:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisberichte & Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte fängt damit an, dass ich (noch als Mann lebend) mit meiner damaligen Freundin im Mai 2008 in ein freistehendes Mehrfamilienhaus gezogen bin, im dem wir die einzigen Mieter waren. Die anderen beiden Wohnungen belegte der Hausbesitzer mit seiner Frau. Das Haus war ruhig gelegen und dennoch sehr gut an öffentliche Verkehrsmittel angebunden. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte fängt damit an, dass ich (noch als Mann lebend) mit meiner damaligen Freundin im Mai 2008 in ein freistehendes Mehrfamilienhaus gezogen bin, im dem wir die einzigen Mieter waren. Die anderen beiden Wohnungen belegte der Hausbesitzer mit seiner Frau. Das Haus war ruhig gelegen und dennoch sehr gut an öffentliche Verkehrsmittel angebunden. Es bot eine große Terrasse und viel Garten. Ideales Umfeld für ruhige Mieter und deren Katzen. Die Wohnung stand vorher mindestens ein halbes Jahr leer und dem Vermieter war zu diesem Zeitpunkt seine letzte Katze gestorben, der er einen Schrein im Garten gebaut hatte. Da er über neue Katzen im Haus sehr erfreut war, lies er entsprechend den Mietvertrag ändern, dass Katzen im sonst Haustierfreien Haus erlaubt seien.<br />
<span id="more-567"></span></p>
<h2>Schöne Wohnung mit Mängeln</h2>
<p>Schon nach kurzer Zeit merkten wir, dass der Vermieter sich äußerst schlecht mit den Nachbarn verstand und als solches ein Einzelgänger war. Er nutzte also jede Möglichkeit für ein ausgiebiges und doch nichts-sagendes Gespräch, aus dem ein Ausbruch sofort als unhöfliche Reaktion erachtet wurde. Im ersten Sommer hat er uns zwei Liegen in den Garten gestellt, um das Wetter genießen zu können. An Ruhe und Genuss war aber nicht zu denken, da er ständig einem geradezu das Ohr abkaute. Und wenn er nicht das Gespräch suchte, werkelte er in nächster Nähe an irgendetwas herum, immer in Sichtweite. o gaben wir es auf, längere Zeit im Garten zu verbringen.</p>
<p>Die Katzen fanden die Umgebung aber sehr angenehm. Allerdings wollten sie des Nachts öfters wieder ins haus und wurde von uns nicht gehört. Darauf suchten sie den Weg über nahestehende Bäume auf den Balkon der Wohnung im ersten Stock, in dem der Vermieter wohnte. Seine Frau bewohnte den zweiten Stock. Schreiend auf dem Balkon wurden die Katzen schnell herein gelassen und über das Treppenhaus konnten sie wieder herunter kommen. Schnell bürgerte sich dieses verhalten ein und wir trafen die Abmachung, dass meine Wohnungstüre einen Fuß-breit offen stehen bleiben kann, damit die Katzen sich im Haus frei bewegen können. Wie sich später herausstellte, war das mein größter Fehler.</p>
<p>Schnell fand ich es praktisch, wenn immer jemand im Haus ist. Er nahm für mich Pakete an und Rücksendungen wurden auch abgefertigt.</p>
<p>Zum Haus gehörte auch eine Garage, die das Fundament der Terrasse bildete. Durch die Garage kam man in einen Werkzeugkeller und das Treppenhaus. Der Vermieter nahm sich heraus meine angemietete Garage jederzeit betreten zu dürfen und beklagte des öfteren, das manche dinge doch nicht in die Garage gehörten sondern direkt auf den Müll. Er nahm sich heraus zu beurteilen was gut und was schlecht ist und befahl mir den einen oder anderen Gegenstand zu entfernen. Dabei handelte es sich um Möbelstücke, Technik oder andere übliche Gegenstände. Er hatte kein Recht dazu, da es sich weder um giftige Farbe noch Benzin noch andere Dinge handelte, die man nicht lagern darf. Seinen Befehlston ignorierte ich rigoros und verwies ihn darauf das es meine Garage und meine Dinge sind und ihn das nicht zu interessieren habe.</p>
<p>An einem Weihnachten kam meine Freundin früher als ich von Ihren Eltern zurück in die Wohnung als ich. Sie erwischte ihn wie er im Flur meiner Wohnung staub gesaugt hatte. Sie erzählte mir das und als ich Ihn darauf ansprach stritt er alles ab. Zu dem Zeitpunkt fing ich an genauer hin zu sehen. Er kontrollierte meine Post, kam immer wieder mit Kommentaren zu der Anzahl und Quelle von Post und Paketen. Er kontrollierte sogar mehrmals am Tag die Mülltonne. Außerdem füllte er diese regelmäßig mit Gartenabfällen, so dass wir unseren Müll nicht mehr raus bringen konnten. Vor die Mülltonne zu stellen verweigerte er uns kategorisch.</p>
<p>Als meine damalige Freundin mich dann betrogen und verlassen hatte, beantragte ich, dass ich nur noch die Hälfte der Nebenkosten zu zahlen habe, da ja auch nur die hälfte genutzt würde. Dies gestand er mir auch zu. Ihm war das Geld nicht so wichtig wie die Katzen, die mit mir sonst ausziehen würden.</p>
<h2>Gleiche Person, neues Geschlecht?</h2>
<p>Im März 2010, kurz vor meinem Outing in der Firma outete ich mich dann auch beim meinem Vermieter und seiner Frau. Wenn es nach seiner Frau gegangen wäre, wäre ich sofort raus geflogen. Aber zum Glück ist das noch eine Ehe nach alter Schule, in der die Frau nichts zu sagen hat. Allerdings war sein erster Kommentar auch nicht gerade angebracht: &#8220;wir haben nichts dagegen aber wenn sie wechselnde Männerbesuche bekommen, müssen wir uns das noch Mal überlegen. Der Kommentar verschlug mir so den Atem dass das Gespräch damit beendet war. Am nächsten Tag sprach ich ihn noch mal darauf an das mein Outing und das leben Als Frau nichts mit Rotlicht-Milieu zu tun hat und ich schon gar nicht mich prostituieren würde. Ich habe schließlich einen guten, angesehenen Job. Er, sichtlich überrascht, entschuldigte sich dass es so nicht gemeint war.</p>
<p>Ab dem Outing in der Firma Anfang April lebte ich vollends als Frau was Ihm nicht entging. Schnippische Kommentare blieben nicht aus. Als mal eine Katze länger nicht zu mir in die Wohnung herunter kam, meinte er nur: &#8220;Fragen Sie sich warum die Katze nicht zu ihnen kommt? Dann schauen sie doch mal in den Spiegel&#8221;.</p>
<h2>Mit Freude ins Verderben</h2>
<p>Diesen Zustand hielt ich ein Jahr durch. Im März zog dann meine neue Freundin, heute Verlobte, bei mir ein. Er freute sich noch &#8220;Der Singlehaushalt hat doch arg gelitten, wurde Zeit das mal wieder jemand einziehet und Ordnung macht&#8221;. Gleichzeitig forderte er aber wieder den ursprünglichen Betrag an Nebenkosten die Pauschal zu entrichten waren. Meine Freundin, da beruflich vorbelastet, versuchte immer mit dem Vermieter und seiner Frau zu sprechen. Mit ihm klappte das ganz gut aber seine Frau, immer in einem sehr lethargischen Zustand, war für niemanden erreichbar.</p>
<p>Meine Freundin brachte beim Einzug eigene Möbel mit, die die Wohnung sehr eng machten und viele Gegenstände mussten in der Garage gelagert werden. Dies missfiel und wurde mehrfach vom Vermieter beanstandet. Meine alte Couch solle doch umgehend auf den Müll gebracht werden, die wolle ja sowieso niemand mehr. Auch die Mehrbelastung im Haushalt müsse auf die Miete umgelegt werden. Mieterhöhungsandrohungen wurden zum wöchentlichen Streitthema. Als dann meine Waschmaschine defekt gegen die meiner Freundin ausgetauscht werden musste, freute er sich darüber denn diese sei in seinen Augen viel neuer und besser und vor allem Wassersparrender. Das diese Waschmaschine gut 20 Jahre älter war als meine und man das auch sehen konnte, interessierte ihn nicht.</p>
<p>Einen Monat später, viel ihm der höhere Wasserverbrauch der Waschmaschine auf und meinte, auch wenn wir pauschal bezahlen müsse er den Betrag erhöhen. Ab diesem Zeitpunkt hatten wir nur noch ein bis zwei Tage die Woche warmes Wasser. Immer nur an den Tagen, an denen er selbst Badete, war der Wasserboiler an. An allen anderen Tagen stellte er ihn aus, so das weder Waschen, Duschen noch Baden mehr möglich war.</p>
<h2>Der Terror zeigt sein Gesicht</h2>
<p>Dies war der Anfang des aktiven Terrors und der Beginn der Suche nach einer neuen Wohnung. Wir vermittelten ihm, das bei einem Auszug die Katzen natürlich mit kommen. Das verneinte er kategorisch, da diese sowieso schon ihm gehören würden.</p>
<p>Er meinte immer wieder, meine Freundin würde unrechtmäßig hier wohnen und sei total asozial, da sie sich ja weder bei ihm noch bei seiner Frau je vorgestellt hätte.</p>
<p>Meine Freundin parkte ihr Auto, wenn sie sehr früh wieder weg musste, vor der Einfahrt, da es niemanden stören würde. Dies durfte sie dann nicht mehr. Auch die freien Parkplätze vor dem Haus parkte der Vermieter mit seinen beiden Autos kategorisch zu, dass wir deutlich weiter weg vom Haus parken mussten.</p>
<p>Die Post für meine Freundin kam nicht mehr an. Der Vermieter meinte, er würde sich darüber auch wundern.</p>
<p>Die verbalen Anfeindungen wurden auch immer aggressiver. &#8220;wiederwertiges Pack&#8221;, &#8220;verfluchte Lesben&#8221; sind nur zwei von vielen Bezeichnungen die er fortan für uns hatte.</p>
<p>Nachdem wir eine neue Wohnung gefunden hatten, kündigten wir laut unserem Schreiben &#8220;Außerordentlich&#8221; mit einer Kündigungsfrist von einem statt drei Monaten. Wir fanden es unzumutbar weiterhin hier wohnen zu bleiben.</p>
<h2>Eskalationen und Auszug</h2>
<p>Dann kam die erste Eskalation. Eine neue Katze von uns war ausgebüxt und kam nicht von selbst zurück ins Haus, da sie zu scheu war. Dafür, dass unserer Katze sich nicht von unserem Futter locken lassen würde, stellte der Vermieter Katzenfutter in seine Gartenhütte um die Katze dort einfangen zu können. Wir entfernten die Schüsseln die unseren eigenen zum verwechseln ähnlich sahen. Ich war schon im Büro als dem Vermieter das auffiel und randalierte im Treppenhaus. Meine Freundin öffnete nach kräftigen Schlägen gegen die Wohnungstür diese woraufhin er sie sehr bedrängte, mit Androhung von Schlägen durch das Wohnzimmer jagte und dabei Möbel umschmiss und Geschirr zerstörte. Gleichzeitig durchsuchte die Frau des Vermieters unsere Küche und fand dort die Schüsseln. Wie sich herausstellte, waren es nicht unsere eigenen. Es wurde uns Diebstahl vorgeworfen.</p>
<p>Die zweite Eskalation entstand, als ich morgens den Wäscheständer auf die Terrasse gestellt hatte und dabei ihm in die Arme gelaufen bin, er forderte mal wieder mehr Miete und ich meinte, solange wir kein warmes Wasser bekommen habe er keine handhabe. Im Gegenteil, ich würde Mietminderung fordern. Kaum im Büro angekommen rief mich meine Freundin total verängstigt an. Er habe sie bedroht, bedrängt, die Wohnung von außen verrammelt und seiner Frau gesagt sie solle aufpassen, dass sie nicht raus kommen kann. Er hole jetzt den Hammer und schlage ihr den Schädel ein. Sie würde hier nicht lebend raus kommen. Die Polizei rufend fuhr ich nach hause. Dort hatte sich meine Freundin bereits aus einem Fenster retten können. Die Polizei vermeldete allerdings, das der Vermieter selbst gerade auf der Wache sei und behauptete, meine Freundin hätte ihn angegriffen. Eine Verletzung an der Hand sollte beweis dafür sein. Er hatte den Wäscheständer genommen und ihn mehrfach mir starker Gewalt gegen die Wohnungstür gestoßen. Dabei sind Schäden an der Tür entstanden und scheinbar hatte er sich auch am Wäscheständer eingeklemmt denn an diesem und wohl gemerkt nur vor der Wohnung war Blut am Boden.</p>
<p>Am folgenden Tag erstatteten wir Anzeige unter dem Vorbehalt, wenn wir bis Samstag nichts gegenteiliges Sagen würde die Anzeige am folgenden Montag an die Staatsanwaltschaft raus gehen. Der Samstag war unser geplanter Umzugstag und es standen noch 4 Tage aus. Unter Androhung einer Anzeige versprach der Vermieter ruhe zu geben bis wir ausgezogen seien. Wenn das der Fall wäre würden wir keine Anzeige erstatten. Während des Gesprächs fielen wieder Beleidigungen wie &#8220;Glauben Sie wirklich ich muss zwei Lesben in meinem Haus dulden, ich glaube nicht!&#8221;. Glücklicherweise haben wir das sogar aufgezeichnet und können es in einer Gerichtsverhandlung verwenden.</p>
<p>Da wir wussten, dass die Katzen in der neuen Wohnung nicht so gut untergebracht wären wie in der freuen Natur dieser Umgebung, ließ ich mich auf den handel ein die zwei offenen Monatsmieten aus der Kündigungsfrist gegen die Katzen zu tauschen. Ich entschied mich hierbei nicht fürs Geld sondern für meine Katzen, denen es dort einfach besser geht. Gegen den Alten kann man viel sagen aber den Katzen ging es immer gut und da er immer da war und nicht wie ich den halben Tag außer Haus war, hatten sie sich einfach mehr mit ihm angefreundet. Manch einer verurteilt mich für diese Entscheidung aber ich leide schwer darunter, dass ich mich nichtmal von meinem Kater verabschieden konnte.</p>
<p>Donnerstag vor dem Umzug wurde ich von lautstarkem Radio geweckt. Das Büro des Vermieters war direkt neben unserem Schlafzimmer. Dort hatte er das Radio aufgedreht. Am Freitag das selbe nochmals. Dieses mal bin ich aufgestanden um nachzusehen. Das Büro war abgeschlossen und niemand darin. Das Radio stand auf dem Schreibtisch wie ich von der Terrasse aus sehen konnte. Ich schaute in den Garten und bemerkte den Vermieter, wie er sich in dem Gartenschuppen versteckte. Als ich ihn direkt ansprach und meinte, ich können ihn sehen, meinte er nur ich solle nicht so einen Lärm machen. Ich musste erst wieder mit der Anzeige drohen bevor er das Radio aus machte.</p>
<p>Uns wurde das alles zuviel, so fingen wir bereits am Freitag an Kleinigkeiten in Kisten in unseren Golf zu laden und in die neue Wohnung zu schaffen. Er verwehrte uns erneut vor dem Haus zu parken und meinte mich wieder mehrfach beleidigen zu dürfen. Dieses Mal platzte mir fast der Kragen und ich schrie ihn auf offener Strasse an er solle endlich den Mund halten. Mehrfach und so laut dass er zurückschreckte und wartete, bis wir eingeladen hatten um die Einfahrt frei zu geben.</p>
<p>Am Morgen des Umzugs sah ich zufälligerweise den Postboten und fragte Ihn, was mit der verschollenen Post meiner Freundin sei. Er meinte verwundert, dass der Hausbesitzer gesagt habe, sie würde hier nicht mehr wohnen.</p>
<p>Meine unerwartet aggressive Reaktion meinerseits brachte ihn offensichtlich dazu, sich am Tag des Umzugs Unterstützung von vier Jugendlichen zu holen. Als wir sahen, das die Autos die Einfahrt blockierten und die Jugendlichen auf dem Grundstück waren, riefen wir direkt die Polizei. Eine Streife kam wenig später und musste erst dem Vermieter diesen &#8220;Kinderkram&#8221; ausreden, bevor er die Einfahrt frei gab und die Jugendlichen aus dem Weg diktiert wurden.</p>
<p>Der Umzug verlief dann ruhig aber unter permanenten Beleidigungen der Anwesenden Beobachtern. &#8220;Nicht nur das er von Mann zur Frau wird, er wird auch total blöd im Kopf. Solche Menschen gehören eingesperrt&#8221; war eine der Beleidigungen, die meine Freundin derart in Rage brachte, dass zwei der Jugendlichen sie davon abhalten mussten dem Vermieter den Hals umzudrehen.</p>
<p>Zuletzt machte ich noch Beweisfotos von der ganzen Wohnung und vor allem von den Beschädigungen an der Wohnungstüre, bevor wir endgültig die Wohnung mit großer Erleichterung verließen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Abschliessend können wir uns bis heute nicht erklären, warum das Verhältnis gekippt ist und der Vermieter plötzlich so einen Hass auf uns bekommen hat. Entweder weil wir in der Wohnung machten was wir wollten und nicht was er befahl, oder weil er einfach nicht mit der Lebenssituation von zwei Frauen klar kam.</p>
<h2>Die Zukunft</h2>
<p>Die Geschichte setze ich in weiteren Artikeln fort, denn Anzeigen, Gegenanzeigen und evtl. Gerichtsverhandlung folgten&#8230;</p>
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		<title>Alltagstest ade</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 11:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 4. April 2010 habe ich angefangen jeden folgenden Tag als Jeanette in meiner gefühlten weiblichen Rolle zu leben. Damit begann der von der Krankenkasse vorgeschriebene Alltagstest. Dieser muss absolviert werden um der Krankenkasse die Ernsthaftigkeit der Sache zu vermitteln. Ich hatte das Glück direkt auch mit den Medikamenten anfangen zu dürfen was wohl sonst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. April 2010 habe ich angefangen jeden folgenden Tag als Jeanette in meiner gefühlten weiblichen Rolle zu leben. Damit begann der von der Krankenkasse vorgeschriebene Alltagstest. Dieser muss absolviert werden um der Krankenkasse die Ernsthaftigkeit der Sache zu vermitteln. Ich hatte das Glück direkt auch mit den Medikamenten anfangen zu dürfen was wohl sonst nicht üblich ist. Wenn man keine Medikamentöse Unterstützung erhält, halte ich den Alltagstest für eine Zurschaustellung von armen Menschen die zusätzlich eineinhalb Jahre gequält werden.</p>
<p><span id="more-550"></span>Heute, 1,5 Jahre später, ist das nun auch erledigt und ich mir meiner Sache sicherer den jeh. Ich hab ein stabiles Leben, mehr Freunde als früher und bin verlobt.</p>
<p>Jetzt wird es für die Krankenkasse Zeit etwas für mich zu tun.</p>
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		<title>Freunde kommen und gehen</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 08:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisberichte & Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten 1,5 Jahren habe ich verhältnismäßig viele Freunde kommen und gehen sehen. Mit manchen verkracht man sich, anderen gefällt nicht was ich sage oder können nicht akzeptieren wer ich heute bin. Andere ziehen einfach nur weg und verschwinden dadurch aus dem Tagesgeschehen. Aber es gibt zum Glück auch Freunde, die immer zu mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten 1,5 Jahren habe ich verhältnismäßig viele Freunde kommen und gehen sehen.</p>
<p>Mit manchen verkracht man sich, anderen gefällt nicht was ich sage oder können nicht akzeptieren wer ich heute bin. Andere ziehen einfach nur weg und verschwinden dadurch aus dem Tagesgeschehen.</p>
<p>Aber es gibt zum Glück auch Freunde, die immer zu mir stehen und akzeptieren alles was ich tue, solang ich mir selbst treu bleibe.</p>
<p>An dieser Stelle mal ein Dank an alle, die mir geholfen haben aus einem steinigen Weg eine gepflasterte Strasse zu machen, auf der ich noch sehr lange meinen Weg gehen werde. Und ein ganz großes Dankeschön an meinen Sonnenschein. Familienstand &#8220;verlobt&#8221; ist ein wunderbares Geschenk.</p>
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		<title>Gaffer</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 11:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisberichte & Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Apropos hinterher sehen. Ganz normales Volk, wenn es mir hinterher haut kann man sehr leicht dadurch irritieren, wenn man diese anstarrt. Schnell fühlen sie sich ertappt und schauen weg. Anders hingegen bei Bauarbeitern oder anderen Männern, die niederen Jobs nachgehen. Zurückstarren bringt hier gar nichts, da diesen Menschen meist jede Form von Anstand verloren gegangen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apropos hinterher sehen. </p>
<p>Ganz normales Volk, wenn es mir hinterher haut kann man sehr leicht dadurch irritieren, wenn man diese anstarrt. Schnell fühlen sie sich ertappt und schauen weg. </p>
<p>Anders hingegen bei Bauarbeitern oder anderen Männern, die niederen Jobs nachgehen. Zurückstarren bringt hier gar nichts, da diesen Menschen meist jede Form von Anstand verloren gegangen ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>September 2011</title>
		<link>http://www.jeanette-rose.de/2011/09/30/september-2011/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 10:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Bart]]></category>
		<category><![CDATA[Bartschatten]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Merkmal]]></category>
		<category><![CDATA[OP]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Technischer Dienst]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Monat nach unserem Umzug haben wir uns schon sehr gut eingelebt. Ich wurde nach Fotos zur Dokumentation des Bartwuchses gefragt. Diese sind mit dem Antrag nun endlich beim Technischen Dienst der Krankenkasse. Warum dauert das bloß alles so lange? Der Krankenkasse ist es sichtlich egal dass ich leide, dass ich jeden Tag mit Bartwuchs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Monat nach unserem Umzug haben wir uns schon sehr gut eingelebt.</p>
<p>Ich wurde nach Fotos zur Dokumentation des Bartwuchses gefragt. Diese sind mit dem Antrag nun endlich beim Technischen Dienst der Krankenkasse. Warum dauert das bloß alles so lange? Der Krankenkasse ist es sichtlich egal dass ich leide, dass ich jeden Tag mit Bartwuchs aufwache und mich jeden Morgen aufs neue rasieren muss um dann doch mit merkwürdigen Blicken angesehen werde, da der Bartschatten unübersehbar ist. Wie soll ich vollwertig als Frau leben wenn doch so ein markantes Merkmal dem im Weg steht?</p>
<p>Der Antrag zur Kostenübernahme der geschlechtsangleichenden OP ist auch schon raus. Bleibt abzuwarten wie lange ich bei diesem Antrag warten muss. Gefolgt von etwa 3 Monaten auf der Warteliste vom ausführenden Arzt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Reaktionen von Mann und Frau</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 09:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Männer sind doch einfach gestrickt. Lauf ich in Jeans und T-Shirt rum, interessiert es inzwischen niemanden mehr. Trag ich aber ein Top dessen Ausschnitt deutlich mehr zeigt, guckt mir jeder Kerl dort hin oder schaut mich generell genauer an. Dass er bei genauerem hinsehen entdeckt, das hier irgendwas nicht stimmt ist dann nur noch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Männer sind doch einfach gestrickt. Lauf ich in Jeans und T-Shirt rum, interessiert es inzwischen niemanden mehr. Trag ich aber ein Top dessen Ausschnitt deutlich mehr zeigt, guckt mir jeder Kerl dort hin oder schaut mich generell genauer an. Dass er bei genauerem hinsehen entdeckt, das hier irgendwas nicht stimmt ist dann nur noch eine Frage der Zeit. </p>
<p>Einzelgänger Lächeln mich dann oft an mit einem Blick der mir klar macht, er würde mich gerne ansprechen, traut sich aber nicht.</p>
<p>Sind die Männer allerdings in Gruppen unterwegs wird frei nach Klischee gelästert. </p>
<p>Frauen hingegen Lächeln und zeigen mir, dass sie meinen Mut toll finden.</p>
<p>Frauen in Gruppen oder mit Partner hingegen sind genauso eckig wie Männer, wenn sie im Rudel unterwegs sind. </p>
<p>Ich hab große Angst oder Respekt davor, diese Art von Reaktionen mein restliches Leben erwarten zu müssen.</p>
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		<title>2011-09-25</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 13:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
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		<title>Arztbesuch in Bogenhausen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 16:27:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am 9. September 2011 hatte ich mein erstes Vorsprechen in Bogenhausen. In der Klinik, genannt &#8220;Beckenbodenzentrum Bogenhausen&#8221;, arbeitet Dr. Liedl, den ich mir für meine geschlechtsangleichende OP ausgesucht habe. Das Team rund um den Doktor macht einen professionellen, eingespielten Eindruck. Beim Doktor Liedl selbst bin ich mir noch etwas unschlüssig, was ich von Ihm halten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 9. September 2011 hatte ich mein erstes Vorsprechen in Bogenhausen. In der Klinik, genannt &#8220;Beckenbodenzentrum Bogenhausen&#8221;, arbeitet Dr. Liedl, den ich mir für meine geschlechtsangleichende OP ausgesucht habe.</p>
<p>Das Team rund um den Doktor macht einen professionellen, eingespielten Eindruck. Beim Doktor Liedl selbst bin ich mir noch etwas unschlüssig, was ich von Ihm halten soll. Fachlich ist er einer der besten Operateure in Deutschland.</p>
<p>Beim Gespräch erläuterte es sehr genau, was die OP umfassen wird und wie diese ablaufen würde. Außerdem hat er mir einige Dokumente mitgegeben, die, an meine anderen Ärzte weitergereicht, dazu führen sollen, dass die nötigen Genehmigungen eingeholt werden können.</p>
<p>Die Zeit auf der Wartezeit beträgt etwa 3 Monate, aber da die Krankenkasse immer noch wegen der Laserepilation auf sich warten lässt, wird das wohl nicht ganz so schnell gehen.</p>
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		<title>2011-09-09</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 08:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenige Minuten vor dem Gespräch mit dem ausführenden Operatör zur geschlechtsangleichenden Operation]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenige Minuten vor dem Gespräch mit dem ausführenden Operatör zur geschlechtsangleichenden Operation</p>
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		<title>August 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 21:50:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dieser August war extrem turbulent. Nachdem die Anfeindungen von Seiten meines Vermieters untragbar wurden, haben wir ende Juli fristlos gekündigt und sind zum 27. August ausgezogen. Der Vermieter mag nur ruhige, pflegeleichte Mieter die bloss nix von ihm wollen, aber alle seine Regeln befolgen. Aber wenn wir etwas wollten wurde dem nicht entsprochen. Den ganzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser August war extrem turbulent. Nachdem die Anfeindungen von Seiten meines Vermieters untragbar wurden, haben wir ende Juli fristlos gekündigt und sind zum 27. August ausgezogen. Der Vermieter mag nur ruhige, pflegeleichte Mieter die bloss nix von ihm wollen, aber alle seine Regeln befolgen. Aber wenn wir etwas wollten wurde dem nicht entsprochen. Den ganzen August lang haben wir ausschliesslich kalt geduscht weil er der Meinung war wir würden zu viel Wasser verbrauchen. Die Beleidigungen und Übergriffe gegen meine Freundin wurden immer heftiger, dass wir sogar Anzeige in 4 Punkten erstatten mussten. Mehr dazu schreib ich demnächst unter &#8220;Erlebnisberichte&#8221;.</p>
<p>Ich hab für den 9. September eine Beratungsgespräch beim ausführenden Arzt meiner Wahl für die große OP. Ich werde zum Herrn Dr. Liedl nach München gehen, hat doch er und die Klinik Bogenhausen einen hervorragenden Ruf. Außerdem komme ich ja ursprünglich aus München und bin dank dort lebender Familie auch nicht allein. Mal ganz davon abgesehen dass meine Freundin jetzt schon wissen will, wann das sein wird, dass sie sich entsprechend Urlaub nehmen kann.</p>
<p>Mein Passing scheint inzwischen nahezu perfekt zu sein. Nur wenn ich etwas &#8220;overdressed&#8221; bin, werde ich begutachtet aber sonst gehe ich in der Masse einfach unter und werde nicht begafft. Fühle mich langsam &#8220;angekommen&#8221;.</p>
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		<title>Juni/Juli 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 13:29:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem der Rechtskräftige Beschluss eintrudelte und ich einen Haufen Briefe am Ämter, Firmen und Behörden geschickt habe zeigen sich nun endlich Reaktionen ab. Einige moderne Firmen wie Strom- und Mobilfunkanbieter haben per Email bestätigt. Andere kamen über den Postweg mit einer Bestätigung der Änderung. Allerdings fand ich auf dem Briefkopf sehr häufig die falsche, männliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Rechtskräftige Beschluss eintrudelte und ich einen Haufen Briefe am Ämter, Firmen und Behörden geschickt habe zeigen sich nun endlich Reaktionen ab. </p>
<p>Einige moderne Firmen wie Strom- und Mobilfunkanbieter haben per Email bestätigt. Andere kamen über den Postweg mit einer Bestätigung der Änderung. Allerdings fand ich auf dem Briefkopf sehr häufig die falsche, männliche Anrede vor. Fällt denen nicht auf das &#8220;Herr Jeanette Sophie&#8230;&#8221; irgendwie falsch ist?</p>
<p>Von meinen Versicherungen habe ich neue Policen mit dem geänderten Namen bekommen und auch von der Rentenversicherungsanstalt habe ich einen Brief erhalten worin mir bestätigt dass ich eine neue Steuernummer bekommen habe und alle Daten transferiert wurden. Allerdings gab es auch eine Belehrung dass trotz weiblicher Seriennummer (2 Ziffern nach dem Buchstaben, kleiner 50 ist männlich, 50 und größer ist weiblich) ein Vermerk erhalten bleibt, dass ich meinen Personenstand damit noch nicht geändert habe. </p>
<p>Nun steht noch aus meinen Personenstand von männlich auch auf weiblich zu ändern. Das geht erst seit dem 11. Januar 2011 ohne Operation und wurde daher bei meinem Antrag von April 2010 noch nicht berücksichtigt.</p>
<p>Auch wenn ich jetzt schon einige neue Plastikkarten erhalten habe warte ich mit dem neuen Personalausweis noch ab bis der Personenstand auch geändert wurde. Sonst muss ich gleich wieder einen neuen Personalausweis beantragen.</p>
<p>Mein Psychologe hat mir nahegelegt mit dem Antrag auf Kostenübernahme nun auch zum Operierenden Arzt zu gehen um mich über die geschlechtsangleichende Operation aufzuklären und mich damit auf die Warteliste zu setzen.</p>
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		<title>2011-06-10</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 13:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem Wave-Gothik-Treffen 2011 in Leipzig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Wave-Gothik-Treffen 2011 in Leipzig</p>
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		<title>Rechtskräftig</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 09:08:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Jahr und knapp 2 Monate nach dem Antrag beim Amtsgericht Stuttgart ist das Ergebnis vorgestern endlich im Briefkasten eingetrudelt. Rückwirkend seit dem 24. Mai ist die Vornamensänderung nach §§ 1 ff TSG nun endlich rechtskräftig. Das bedeutet, die Warterei auf dieses Amt hat nun endlich ein Ende und der Papierkrieg mit allen anderen Ämtern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr und knapp 2 Monate nach dem Antrag beim Amtsgericht Stuttgart ist das Ergebnis vorgestern endlich im Briefkasten eingetrudelt. Rückwirkend seit dem 24. Mai ist die Vornamensänderung nach §§ 1 ff TSG nun endlich rechtskräftig.</p>
<p>Das bedeutet, die Warterei auf dieses Amt hat nun endlich ein Ende und der Papierkrieg mit allen anderen Ämtern fängt an.</p>
<p style="clear: both">Ich lass mir neue Passbilder machen und einen neuen Personalausweis ausstellen. Außerdem müssen alle wichtigen Stellen von mir mit einem Schreiben beehrt werden, bei dem eine Kopie des Beschlusses beigelegt ist.</p>
<p>Dazu gehören Finanzamt, Einwohnermeldeamt, Banken, (Kranken-, Unfall-, Lebens-, Haftpflicht-)Versicherungen, Führerscheinstelle, GEZ, Verträge wie Telefon, Handy, Strom, Gas und wichtige Onlinedienste.</p>
<p style="clear: both">Wer noch nicht ausgetreten ist, jetzt ist der beste Zeitpunkt aus der Kirche auszutreten, denn diese verabscheut Transgender</p>
<p>Wie und ob diese auf dieses besondere Schreiben reagieren werd ich hier auch veröffentlichen.</p>
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		<title>Mai 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 21:55:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Warte immer noch auf den Beschluss vom Amtsgericht. Von meinem Psychologen habe ich einen Antrag an meine Krankenkasse aufgesetzt bekommen, damit diese die Kosten für die Laserepilation übernehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warte immer noch auf den Beschluss vom Amtsgericht. </p>
<p>Von meinem Psychologen habe ich einen Antrag an meine Krankenkasse aufgesetzt bekommen, damit diese die Kosten für die Laserepilation übernehmen.</p>
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		<title>Kleidung: Unterwäsche</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 21:17:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nichts wünscht man sich sehnlicher als die männlichen, maskulinen Kleidungsstücke los zu werden und voll und ganz weiblich gekleidet den Alltag bestreiten zu können. Man zieht also los und kauft sich (hoffentlich) dem Alltag angemessene Kleidung, Röcke, Hosen und Oberteile. Aber was darunter? Natürlich ab in die Damenunterwäsche-Abteilung, ein paar große BHs mit kleinem Körbchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts wünscht man sich sehnlicher als die männlichen, maskulinen Kleidungsstücke los zu werden und voll und ganz weiblich gekleidet den Alltag bestreiten zu können. Man zieht also los und kauft sich (hoffentlich) dem Alltag angemessene Kleidung, Röcke, Hosen und Oberteile. Aber was darunter? Natürlich ab in die Damenunterwäsche-Abteilung, ein paar große BHs mit kleinem Körbchen gegriffen und dann die Frage:</p>
<p>Kauf ich mir den passenden Slip dazu?</p>
<p><span id="more-464"></span>Natürlich kauft man ihn, gehört doch zusammen. Falls man sich noch nicht trauen sollte im Kaufhaus auch Unterwäsche anzuprobieren nimmt man sich einfach einen in der Größe die üblicherweise passt und ab nach Hause mit dem neuen Outfit. Doch zuhause bei der anstehenden Kleiderprobe fällt was auf. Solang man die geschlechtsangleichende Operation nicht hinter sich gebracht hat benötigt man in seiner Unterwäsche doch markant mehr Platz als eine Frau bräuchte. Das Ergebnis kann abklemmen des Genital&#8217;s sein bis hin zu Schmerzen oder gar bleibenden Schäden. Bedenke man doch, dass dieses Genital bei der OP nur optisch angepasst wird, es aber weiterhin die selben Nerven sind, die einem später noch Glück spenden sollen. All das nur für ein Stück Satin und Spitze zu riskieren? Ich denke nicht!</p>
<p>Ich kann für mich nur sagen, egal wie hübsch die Damenslips auch sein mögen, solang sie auf Dauer Schmerzen erzeugen, bleiben sie wohl vorerst in der Schublade.</p>
<p>Und was ist mit dem BH? Naturgemäß hat man als Transgender das Problem, dass der Brustkorb ausgeprägter ist als bei einer Frau. Wenn man nun einen BH mit kleinem Körbchen sucht um seine neu heranwachsende Brust sanft zu betten, dann stellt man fest, dass Körbchen A meist bei einem Brustumfang von 80 vorbei ist. Ich hab das zweifelhafte Glück eine 85 zu benötigen und so gut wie keinen A-Körbchen BH zu finden. Aber auch hier gibt es Abhilfe. In besser sortierten Unterwäschegeschäften oder Kaufhäusern gibt es BH-Verlängerungen. Dabei wird hinten an der Schliesse ein Stück Stoff mit den selben Vorrichtungen wie die Gegenseite eingehängt und schon hat man ganze 5cm gewonnen. Diese lassen sich weiterhin bequem justieren. Am Anfang empfehle ich Polster-BHs. Die machen eine schöne Form auch wenn noch nicht so viel vorhanden ist und bieten Schutz vor Stößen und Schlägen, ist man doch den neuen Vorbau nicht gewöhnt und ein Schlag auf das Brustgewebe sehr weh tut.</p>
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		<title>Vorher und Nachher</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 20:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Mann, äußerlich plötzlich Frau wird, tun sich plötzlich so einige kleine und große Probleme auf, an die man vorher gar nicht gedacht hat. Ich möchte hiermit eine kleine Serie von Artikeln starten, die sich diesen Problemen widmen. Ich hoffe sie wird euch eine Hilfe sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Mann, äußerlich plötzlich Frau wird, tun sich plötzlich so einige kleine und große Probleme auf, an die man vorher gar nicht gedacht hat.</p>
<p>Ich möchte hiermit eine kleine Serie von Artikeln starten, die sich diesen Problemen widmen.</p>
<p>Ich hoffe sie wird euch eine Hilfe sein.</p>
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		<title>Make-up gegen Natürlichkeit</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 16:23:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von April an, seit ich als Jeanette in der Öffentlichkeit lebe habe ich sehr stark deckendes Make-up, sogenanntes Camouflage verwendet. Jeden Morgen nach dem Rasieren kam dieses leicht matschig wirkende Zeig mittels eines Schwamms auf mein Gesicht. Danach mit einem Stift ein paar Stellen aufgehellt und verwischt. Zuletzt kam Fixierpuder drauf und so hielt das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von April an, seit ich als Jeanette in der Öffentlichkeit lebe habe ich sehr stark deckendes Make-up, sogenanntes Camouflage verwendet. Jeden Morgen nach dem Rasieren kam dieses leicht matschig wirkende Zeig mittels eines Schwamms auf mein Gesicht. Danach mit einem Stift ein paar Stellen aufgehellt und verwischt. Zuletzt kam Fixierpuder drauf und so hielt das im Zweifel ganze 24 Stunden.</p>
<p>Der Bart kam zwar nach ca. 12 Stunden wieder durch aber hatte genug Make-up auf den Haaren, dass es nicht so schlimm aufgefallen ist.</p>
<p>Das Abdecken des Bartes funktionierte hervorragend aber so ein starkes Make-up hat auch seine Nachteile:</p>
<p>Starkes Makeup lässt nichts durchscheinen, auch keine Natürlichkeit. Das Gesicht wirkte wie unter einer Maske, glatt gebügelt ohne Details. Ich glaube das dies einer der Hauptgründe war, warum ich oft längere Zeit ins Gesicht angestarrt wurde. Das Gesicht wirkte einfach nur unnatürlich, ohne jeden Makel.</p>
<p>Das Make-up übersteht leider auch keine Hitzewallungen und schon gar kein Bad. Ich erinnere mich da nur an ein Mittagessen beim Thai, nach dem ich meine Maske von Grund auf neu machen musste.</p>
<p>Außerdem ist das ganze Set aus Make-up, Abdeckstift und Fixierpuder ziemlich teuer.</p>
<p>Also habe ich mich im Januar entschieden es weg zu lassen. Selbst nach einer sehr gründlichen Rasur ist der Bartschatten zu erkennen aber dennoch bin ich der Meinung, ich werde weniger begafft. Ich fühle mich deutlich wohler und kann mich auch mal auf die Hand stützen ohne dabei zu riskieren einen teil meiner Maske auf dem Handrücken wieder zu finden. Auch komme ich so besser mit der Wärme zurecht.</p>
<p>Natürlich hat man bei so einer Umstellung erst einmal Angst vor den Reaktionen der Öffentlichkeit. Bei mir hat es aber erstaunlich gut funktioniert.</p>
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		<title>Gefühle, Liebe, ganz ohne Schmerz</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 14:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem sich meine Freundin bereits Mitte Januar wieder von mir getrennt hatte, fand mich eine neue Liebe, ganz unvermittelt und es ist ganz wunderbar. Nach nun über 3 Monaten Beziehung und einem gerade laufenden Einzug Ihrerseits in meine Wohnung bin ich immer noch verliebt und liebe Sie jeden Tag mehr. Es kann also doch Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich meine Freundin bereits Mitte Januar wieder von mir getrennt hatte, fand mich eine neue Liebe, ganz unvermittelt und es ist ganz wunderbar. Nach nun über 3 Monaten Beziehung und einem gerade laufenden Einzug Ihrerseits in meine Wohnung bin ich immer noch verliebt und liebe Sie jeden Tag mehr.</p>
<p>Es kann also doch Menschen geben, die mit einem Transgender klar kommen. Hatte schon gezweifelt. Zugegeben, was ich so höre sind die meisten TS allein oder springen von einem ONS zum anderen. Bei vielen bin ich aber der Meinung, sie sind selbst schuld an ihrer Misere. Wer sich nicht mehr raus traut und einmauert braucht nicht zu erwarten, dass der Traumpartner an die Tür klopft. Nur mit gesundem Selbstvertrauen und aufrechter Haltung kann man attraktiv wirken und hat somit eine Chance.</p>
<p>Nun etwas anderes:</p>
<p>Ist öffentliches Schreiben über sein eigenes Sexualleben ok? Ich denke schon. Außerdem soll dieses Blog betroffenen helfen, auch gerade bei den so interessanten Tabuthemen. Wer so etwas nicht lesen will sollte hier stoppen.</p>
<p>Sexualleben als Transgender mit einem Mann läuft immer nur auf das A-Ding raus. Aber dazu kann ich nicht viel sagen, da ich wie gesagt mit einer Frau zusammen bin.<br />
Wie läuft das Sexualleben als Mann zu Frau Transsexuelle, wenn die OP noch aussteht? Dass muss jede für sich selbst wissen was sie machen möchte. Ich habe entschieden, dass der Penis nunmal der Bereich ist, an dem ich das meiste empfinde. Und auch nach der OP sind die Bestandteile auch nur neu platziert. Eine reine optische Anpassung, keine funktionale. Daher benutze ich das ungeliebte Ding weiter. Auch wenn der Testosteronblocker und die Östrogene die Benutzbarkeit deutlich beeinträchtigen, kann es weiterhin Spass machen. Aber etwas komisch fühlt es sich schon an, hat doch die Hormonänderung auch das Empfinden im Kopf irgendwie umgepolt. Ich empfinde bekannte Gefühle, seh ich aber nach unten passt das ganze nicht mehr zusammen. Zu fühlen, man ist jetzt soweit und dann zu sehen das da unten alles am schlafen ist, ist mehr als nur einmal sehr frustrierend. Ich hab aber für mich gelernt, dass sich unter Druck zu setzen absolut kontraproduktiv ist. Spontanität ist trumpf und plötzlich tut sich auch wieder was. Ich bin mir aber sicher, dass in absehbarer Zeit dort gar nichts mehr funktionieren wird. Davor fürchte ich mich sehr, freue mich aber auf die OP, die all das (hoffentlich) gerade rücken wird</p>
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		<title>April 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 22:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 13. April erhielt ich endlich den Bescheid vom Amtsgericht, dass meiner Vornamensänderung statt gegeben wird. Jetzt muss ich noch mal einen vollen Monat warten, ich könnte ja Widerspruch einlegen, und dann erhalte ich den Bescheid noch mal mit dem Vermerk &#8220;Rechtsgültig&#8221;. Somit hab ich jetzt einen Monat Zeit Visagistin und Fotograph zusammen zu bekommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13. April erhielt ich endlich den Bescheid vom Amtsgericht, dass meiner Vornamensänderung statt gegeben wird. Jetzt muss ich noch mal einen vollen Monat warten, ich könnte ja Widerspruch einlegen, und dann erhalte ich den Bescheid noch mal mit dem Vermerk &#8220;Rechtsgültig&#8221;. Somit hab ich jetzt einen Monat Zeit Visagistin und Fotograph zusammen zu bekommen um neue Passbilder für den Personalausweis machen zu lassen.</p>
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		<title>Einjähriges</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 10:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute vor genau einem Jahr, am 6. April 2009 habe ich mich der Öffentlichkeit gezeigt und hatte im Büro ein Meeting mit allen Mitarbeitern. Ich habe mich als Jeanette vorgestellt und lebe seit dem jeden Tag voll und ganz als die Jeanette, die schon immer in mir geschlummert hat. Ich bin total begeistert darüber, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute <a href="http://www.jeanette-rose.de/2010/04/01/april-2010/">vor genau einem Jahr</a>, am 6. April 2009 habe ich mich der Öffentlichkeit gezeigt und hatte im Büro ein Meeting mit allen Mitarbeitern. Ich habe mich als Jeanette vorgestellt und lebe seit dem jeden Tag voll und ganz als die Jeanette, die schon immer in mir geschlummert hat.</p>
<p>Ich bin total begeistert darüber, wie gut alles geklappt hat. Im Büro, im Alltag und im Privatleben.</p>
<p>Mein Leben ist so viel lebenswerter geworden, dass ich es immer noch nicht fassen kann.</p>
<p>Ich bin glücklich in dem was ich bin und ich bin glücklich in allem was ich tue. Ich bin stolz auf das, was ich erreicht habe und ich bin stolz so tolle Freunde um mich zu haben. Freunde, die mich jeden Tag unterstützten und aufbauten wenn es mir nicht so gut ging und mir in den Hinter traten, wenn ich aufgeben wollte.</p>
<p>Diese ganze Umstellung ist alles andere als einfach und ich wünsche jeder Betroffenen Freunde an die Seite, um diesen Weg nicht alleine gehen zu müssen.</p>
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		<title>März 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 21:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf das Gericht warte ich immer noch. Die Vornamensänderung sollte noch vor Weihnachten 2010 rechtsgültig sein. Inzwischen haben wir ende März und es tut sich rein gar nichts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf das Gericht warte ich immer noch. Die Vornamensänderung sollte noch vor Weihnachten 2010 rechtsgültig sein. Inzwischen haben wir ende März und es tut sich rein gar nichts.</p>
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		<title>Februar 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 21:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Androcur]]></category>
		<category><![CDATA[Apotheke]]></category>
		<category><![CDATA[Tablette]]></category>
		<category><![CDATA[verschrieben]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langem hin und her wurden mir statt den 50mg Cyprotheron-Tabletten jetzt endlich 10er verschrieben. Das Problem ist nur, das es die gar nicht gibt. Die kleinste Dosis in Tablettenform sind 50mg. Bisher hab ich die 50er Tabletten halbiert um auf meine verschriebene Dosis von 25mg zu kommen. Diese lassen sich aber so ohne weiteres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langem hin und her wurden mir statt den 50mg Cyprotheron-Tabletten jetzt endlich 10er verschrieben. Das Problem ist nur, das es die gar nicht gibt. Die kleinste Dosis in Tablettenform sind 50mg. Bisher hab ich die 50er Tabletten halbiert um auf meine verschriebene Dosis von 25mg zu kommen. Diese lassen sich aber so ohne weiteres nicht noch mal teilen.</p>
<p>Eine neue Frau und Partnerin ist in mein Leben getreten, mit der ich mehr als Glücklich bin, keine Panikattacken bekomme und von der ich voll und ganz akzeptiert werde. Ich hoffe nur ich kann ihr gerecht werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Januar 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 21:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich warte immer noch auf das Gerichtsurteil zur Vornamensänderung. Mein Psychologe will plötzlich, dass ich bis nach dem Alltagstest warte um mit der Laser-Epilation zu beginnen. Habe immer öfter das Gefühl das er mich auf die lange Bank schiebt. Laut meiner Endokrinologin komme ich vom Androcur nicht runter. Meine regulären Testosteronwerte sind einfach zu hoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich warte immer noch auf das Gerichtsurteil zur Vornamensänderung.</p>
<p>Mein Psychologe will plötzlich, dass ich bis nach dem Alltagstest warte um mit der Laser-Epilation zu beginnen. Habe immer öfter das Gefühl das er mich auf die lange Bank schiebt.</p>
<p>Laut meiner Endokrinologin komme ich vom Androcur nicht runter. Meine regulären Testosteronwerte sind einfach zu hoch und würden wieder hoch gehen wenn ich nicht dabei bleibe. Eine Anpassung der Dosis steht mir hingegen hoffentlich bald bevor.</p>
]]></content:encoded>
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